Küstenköter: Sturmsicherung
Eine Weiterbildung für Trainer, die auch bei rauer See, ruhig ans Ziel kommen wollen
Die 1 jährige (11 Module + Prüfung) Weiterbildung richtet sich an Hundetrainer und Hundetrainerinnen, die im Bereich Aggressionsverhalten professionell arbeiten möchten. In kleinen, exklusiven Gruppen von maximal 12 Teilnehmenden werden fundierte Kenntnisse und praktische Techniken vermittelt, um Hunde im Aggressionsbereich sicher und effektiv zu trainieren.
Ziel ist es, die Teilnehmenden zu Profis in diesem sensiblen Bereich auszubilden, die individuelle Trainingspläne entwickeln und problematisches Verhalten gezielt bearbeiten können. Der Fokus liegt auf viel Praxis, Theorie und verantwortungsvollem Umgang mit aggressiven Hunden.
Die 11 Module sowie die Prüfung finden auf dem Gelände der Küstenköter statt.
Behandelt wird dieses Thema, wie verschiedene Hunderassen gezielt gezüchtet wurden und welche genetischen Dispositionen sie dabei aufweisen, etwa in Bezug auf Verhalten, Gesundheit oder Lernfähigkeit. Außerdem wird betrachtet, wie sich Hunde im Laufe der Geschichte kulturell und funktional entwickelt haben, etwa als Jagd-, Wach- oder Begleithunde.
Dieses Wissen hilft euch, rassespezifische Eigenschaften zu erkennen und individuelles Training sowie präventive Maßnahmen besser anzupassen. Es verbindet also genetische Grundlagen mit historischen und praktischen Aspekten der Hundeerziehung.
Das A und O! In diesem Workshop lernt ihr, die Körpersprache von Hunden sowohl untereinander als auch im Umgang mit Menschen genau zu beobachten. Durch bewusstes „Hingucken“ und das Schärfen des Blicks werden Signale wie Haltung, Mimik und Bewegungen erkannt und richtig interpretiert.
Ziel ist es, Kommunikationsmuster zu verstehen, Missverständnisse zu vermeiden und Verhalten frühzeitig einzuschätzen. So wird die Grundlage für ein sicheres und artgerechtes Training gelegt.
Hier erklären wir euch die verschiedenen Formen von Aggression bei Hunden zu erkennen und zu unterscheiden, etwa territoriale, oder angstbedingte Aggression. Es wird vermittelt, welche Auslöser und Körpersignale typisch sind und wie Hunde ihr Verhalten situationsabhängig steuern.
Ziel ist es, Aggression frühzeitig zu erkennen, richtig einzuschätzen und angemessene Trainings- oder Interventionsstrategien zu entwickeln. So wird die Sicherheit von Hund und Mensch im Alltag gewährleistet.
Wir behandeln das Thema gestörtes Aggressionsverhalten, die Ursachen und Ausdrucksformen von aggressivem Verhalten, das über das normale Aggressionsverhalten hinausgeht. Der Einsatz von Psychopharmaka kann begleitend genutzt werden, um gestörte Aggressionszustände zu mindern, ersetzt jedoch kein gezieltes Verhaltenstraining. Schmerzbedingte Aggression wird besonders berücksichtigt, da körperliche Beschwerden oder Krankheiten das Aggressionsverhalten auslösen oder verstärken können.
Ziel ist es, Aggressionen korrekt zu erkennen, Ursachen zu identifizieren und angemessene Trainings- oder therapeutische Maßnahmen einzuleiten.
Hier erwartet euch ein Gastdozent.
„Selbstschutz bei der Arbeit mit aggressiven Hunden“, Strategien zur Sicherheit von Trainer und Umfeld. Es umfasst das Erkennen von Aggressionssignalen, das Vermeiden riskanter Situationen und den sachgerechten Einsatz von Hilfsmitteln. Ebenso wird trainiert, wie man sich körperlich richtig verhält, um Angriffe zu verhindern oder zu entschärfen.
Ziel ist es, sowohl den Hund als auch den Menschen zu schützen und eine sichere Trainingsumgebung zu gewährleisten.
Hier wird gelehrt, wie ich Konflikte produktiv gestalten kann und warum, wann und wie Abbruchsignale sorgfältig und kleinschrittig aufgebaut werden. Hier geht Qualität vor Intensität und vor allen Quantität.
Das Thema behandelt die fachliche Einschätzung aggressiven Verhaltens bei Hunden, einschließlich Ursachen, Auslöser und Gefahrenpotenzial.
Ziel ist es, Aggression differenziert einzuordnen und Risiken für Mensch und Tier realistisch zu bewerten. Darauf aufbauend werden erste, sichere Trainingsschritte entwickelt, die Management und klare Trainingsziele berücksichtigen. Der Fokus liegt auf verantwortungsvollem, strukturiertem Vorgehen.
Der zweite Teil vertieft das Training mit aggressiven Hunden auf Basis einer fundierten Verhaltensanalyse. Im Fokus stehen der gezielte Trainingsaufbau, der Umgang mit Auslösern sowie die Anpassung von Trainingsplänen an individuelle Hunde. Es werden weiterführende Trainingsmethoden zur Verhaltensmodifikation, Impulskontrolle und sicheren Generalisierung erarbeitet.
Ziel ist ein nachhaltiges, alltagstaugliches Training bei gleichbleibend hohem Sicherheitsstandard.
Die Gesprächsführung mit Kunden erfordert im Hundetraining besondere Sensibilität, da Aggression ein stark emotional besetztes Thema ist. Hundetrainer müssen aufmerksam zuhören, wertfrei kommunizieren und die Gefühle der Kunden ernst nehmen.
Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam lösungsorientierte Schritte zu entwickeln. Eine klare, empathische Kommunikation hilft, Unsicherheiten abzubauen und die Zusammenarbeit zu stärken.
Hier arbeitet ihr mit echten Kunden und deren Hunde.
Und es erwartet euch hier eine Gastdozentin.
Sozialkontaktgruppen gezielt zusammenzustellen, um die soziale Entwicklung der Hunde zu fördern. Dabei ist es wichtig, sowohl den Kontakt zu Artgenossen als auch zu Menschen zu berücksichtigen, um positives Sozialverhalten zu stärken und aggressives Verhalten Mensch und Hund gegenüber abzubauen. Durch angepasste Gruppengrößen und passende Charaktere können Hunde sicher lernen, Konflikte zu lösen und soziale Signale korrekt zu interpretieren. Gleichzeitig profitieren auch Halter von kontrollierten Begegnungen, da sie den Umgang mit unterschiedlichen Hundetypen lesen lernen können und sich auch untereinander austauschen können.
Hier werden wir bei der Beschäftigung von Hunden mit Aggressionsproblemen kritisch hinterfragen, welche Aktivitäten sinnvoll sind und welche eher kontraproduktiv wirken. Sinnvolle Beschäftigung fördert Impulskontrolle, mentale Auslastung und positive Bindung, ohne Stress oder Frustration zu erhöhen. Unsinnige oder ungeeignete Beschäftigung kann Aggression verstärken, Überforderung erzeugen oder riskantes Verhalten auslösen.
Ziel ist es, individuelle Strategien zu entwickeln, die Sicherheit, Motivation und Lernfortschritte verbinden.
Prüfung & Zertifikatübergabe
Die Küstenköter- Sturmsicherung schließt mit zwei Prüfungen ab.
- In der praktischen Prüfung wird das Verhalten von Hunden analysiert und Trainingsschritte erarbeitet.
- Im Kundengespräch müssen die Teilnehmenden fachlich fundiert beraten, Trainingspläne erklären und auf Fragen eingehen.
Beide Prüfungen prüfen sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Fähigkeiten im Umgang mit Hunden im Aggressionsbereich.
Die Prüfungen finden vom 24.05 - 27.05.2027 statt. Die Übergabe der Zertifikate findet am 28.05.2027 statt.
Preise
Regulärer Preis: 6.500,00€ (inkl. Prüfung)
Frühbucher: -600,00€ (bis 31.03.2026)
Der Gesamtbetrag kann in 12 monatlichen Raten bezahlt werden.
